Auftakt nach Maß in Bayern
München. Im Gewerkschaftshaus München, in Sichtweite der Wiesn, fand am Dienstag den 30. September 2014 die Auftaktveranstaltung des Projektes Mento in Bayern statt. Mit der Projekterweiterung um Baden-Württemberg und Bayern sind zwei wichtige Bundesländer zum Projekt gestoßen. Gerade in diesen wirtschaftlich starken Regionen müssen die Themen Grundbildung und Alphabetisierung auf der Agenda stehen. Das Land Bayern ist nach Angaben der bayerischen Staatskanzlei im weltweiten Vergleich eine der Regionen mit der höchsten Industriedichte. Wie wichtig die Arbeit des Projektes für die Gewerkschaften in Bayern ist, machte Matthias Jena deutlich. Der Vorsitzende des DGB Bayern sagte, dass man die Bedeutung dieser Themen auch in Bayern erkannt habe und gab der Arbeit der neuen Regionalkoordinatoren die besten Wünsche mit auf den Weg. Sabine Eger und Wolfgang Veiglhuber werden Mento in der Region vertreten. Um einen Eindruck davon zu vermitteln, wie die praktische Arbeit im Betrieb aussehen kann, war Peter Trube aus Duisburg angereist. Er ist Betriebsrat bei ThyssenKrupp Steel Europe und hat sich im Projekt Mento als Lernberater ausbilden lassen. Welche Bedeutung das Projekt für Betroffenen haben kann, dass erklärte Tim-Thilo Fellmer. Der Botschafter für Alphabetisierung hatte selbst Schwierigkeiten bei Lesen und Schreiben. Heute ist er erfolgreicher Kinderbuchautor. Er erklärte im Gewerkschaftshaus München aus sehr persönlicher Perspektive, was dieser Ansatz für Menschen mit Bedarf an Grundbildung und Alphabetisierung bedeute.
Die erste Veranstaltung in München ist bereits geplant. Mitte November findet die offene Mentorenqualifizierung statt, es gibt noch freie Plätze. Anmeldungen können direkt über diese Seite unter dem Menüpunkt Veranstaltungen vorgenommen werden.
Zum Auftakt in Bayern: Die Regionalkoordinatoren Wolfgang Veiglhuber und Sabine Eger begrüßten den Vorsitzenden des DGB Bayern Matthias Jena (Mitte). (Foto: Projekt MENTO)

