Fachlicher Austausch über Unterstützung und Beratung
MENTO präsentierte sich auf dem Weltalphatag in Berlin. Referent Marcus Henk stellte der Fachwelt das Alphabetisierungsprojekt vor.
Berlin. Der Austausch mit Gleichgesinnten ist immer eine gute Sache, das weiß auch Marcus Henk. „Der Weltalphatag schafft Öffentlichkeit für so ein wichtiges Thema“, sagte der Bildungsreferent, „außerdem können wir wichtige Netzwerke aufbauen!“ Am vergangenen Montag traf sich Henk auf Einladung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gemeinsam mit Fachleuten verschiedener Projekte in Berlin. Im Haus der Bundespressekonferenz sprachen die Gäste aus Politik und Bildung über die aktuelle Lage der Förderung der Schreib- und Sprachkompetenz sowie Grundbildung Erwachsener. Als Vertreter von MENTO stellte er im Rahmen eines Vortrags das Projekt und seine Inhalte vor. Er erklärte das Konzept der Mentorenqualifizierung und gab einen Einblick in die Methodik. Neben Henk sprachen unter anderem Vertreter der regionalen Grundbildungszentren Niedersachsen und des Forschungsinstituts für betriebliche Bildung. Den Auftakt machte Dr. Simone Ehmig: Sie stellte die ersten Ergebnisse der sogenannten SAPFA-Studie vor. Die Studie beschäftigt sich mit der Sensibilisierung von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen für das Problem des funktionalen Analphabetismus in Unternehmen. Ein besonderer Vormittag wurde es für Jan Kaczmarek. Er wurde vom Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung als Botschafter ausgezeichnet. Im Rahmen der Auszeichnung sprach Elfriede Haller als Vorstandsmitglied auch über das 30jährige Jubiläum, das der Verband in diesem Jahr feiert.

