Neue Mentoren für die Region Hessen-Thüringen
Frankfurt. Der Umgang mit der eigenen Rolle und den Problemen der Betroffenen standen im Mittelpunkt der Seminartage, in denen sich acht Frauen und Männer in der Erstqualifizierung zu Mentorinnen und Mentoren für Alphabetisierung und Grundbildung ausbilden ließen. Gemeinsam mit den Referenten Jens Nieth und Marcus Henk lernten die Teilnehmer im Frankfurter Gewerkschaftshaus, wie sich unsichere Lese- und Schreibkompetenzen im Arbeitsalltag auswirken. In verschiedenen Trainings und Methoden machten die Referenten die engagierten Kolleginnen und Kollegen auf die Situation der Menschen aufmerksam, die aus verschiedensten Gründen nur über eine lückenhafte Grundbildung verfügen. „Manchmal werden Kolleginnen und Kollegen als Mitwisser eingeweiht“, berichtete Marcus Henk, „sie helfen dann in alltäglichen Situationen“. Diese Mitwisser seien auch die ersten, die den ersten Schritt in Richtung gezielter Unterstützung durch die Mentoren aufzeigen könnten. Nachdem die neuen Mentorinnen und Mentoren die drei Ausbildungsmodule erfolgreich abgeschlossen haben, können sie in ihren Betrieben die Sensibilität für die Themen Alphabetisierung und Grundbildung stärken. Außerdem sind sie ab jetzt Kontaktpersonen für Kolleginnen und Kollegen mit Grundbildungsbedarf und andere Interessierte. Sie werden auch nach dem Seminar vom Projektteam unterstützt. Für die Region Hessen-Thüringen ist Filippo Rinallo zuständig.

