Einfach besser! Tipps zum verständlichen Schreiben

Unsere neuen Infos sind da. Wie schreibt man verständlich? Darum geht es dieses Mal. Alle zentralen Punkte haben wir zusätzlich auf einem Poster zusammengefasst. 


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Foto: Projekt MENTO / Harm Bengen

Betriebsratswahl

Die neuen Infos in einfacher Sprache zur Betriebsratswahl 2018 sind da. 


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Foto: MENTO

Manuel ist unser 500. Mentor

Bei der letzten Mentorenqualifizierung in Hannover haben wir die 500er Grenze geknackt. Wir freuen uns über diesen Meilenstein. 


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Foto: Projekt MENTO

MENTO-Podcast online

Die Bildungsarbeiter (Sok Yong Lee und Guido Brombach) haben den MENTO-Projektleiter Jens Nieth zum Thema "Funktionaler Analphabetismus" interviewt. 


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Foto: Eva Hoppe / MENTO

Merkblätter zu verschiedenen Themen

Die Mappe kann mit aktuell 11 verschiedenen Merkblättern zu unterschiedlichen Themen rund um das Projekt MENTO zusammengestellt werden.
Die Merkblätter können bei uns bestellt werden, oder online angesehen werden.  


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Foto: Projekt MENTO

MENTO bei Facebook


Ihr findet MENTO bei Facebook unter: 

www.facebook.com/dgbmento 

Foto: Projekt MENTO

Betriebliche Kooperationspartner des Projekts MENTO …

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Foto: ThyssenKrupp Steel Europe

Ausbildung

Die Ausbildungssituation für Jugendliche ausländischer Herkunft verschlechtert sich. Es gilt Ursachenforschung zu betreiben und Maßnahmen zur Umkehrung der Entwicklung zu ergreifen.

Eine berufliche Ausbildung ist und bleibt die wichtigste Voraussetzung für einen erfolgreichen Einstieg in das Berufsleben. Das gilt für Jugendliche deutscher und ausländischer Herkunft gleichermaßen. Die Chancen der ausländischen Jugendlichen bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind allerdings deutlich geringer.

Die Zahl der Auszubildenden ausländischer Herkunft ist seit 1995 rückläufig. Der Berufsbildungsbericht 2000 weist für das Jahr 1998 eine Zahl von 104.058 aus. Auch die Ausbildungsquote ist wieder unter 38 % (deutsche Jugendliche: 65,9 %) gefallen. 1995 lag die Quote noch bei 41 % bei den ausländischen und 64 % bei den deutschen Jugendlichen.

Die Erklärungsansätze sind vielfältig: Ein nach wie vor zentrales Problem ist die Sprachkompetenz. Die Schulen sind nicht auf einen Unterricht mit Kindern vorbereitet, die Deutsch als Zweitsprache sprechen. Vergessen werden die prekäre Gesamtsituation und der Rückgang an industriellen Ausbildungsplätzen sowie die gestiegenen Anforderungen der Unternehmen, die vielen AbsolventInnen der Hauptschulen Probleme bereiten. Vergessen werden auch Diskriminierungen aufgrund der Herkunft.

Der DGB und seine Gewerkschaften fordern neben der Lösung der generellen Ausbildungsplatzprobleme, besondere Maßnahmen für Jugendliche ausländischer Herkunft. Auf Initiative des DGB und der Bundesausländerbeauftragen wurde im Rahmen des Bündnisses für Arbeit, Ausbildung und Wettbewerbsfähigkeit am 26. Juni 2000 ein Aktionsprogramm „Aus- und Weiterbildung von jungen Migrantinnen und Migranten“ verabschiedet. Darin enthalten ist z.B. die Zusage der Bundesregierung, die Zahl der Ausbildungsstellen für Migrantenjugendliche im öffentlichen Dienst deutlich zu erhöhen. Daneben sollen Maßnahmen zur Förderung der Berufsfähigkeit und zur zielgruppenspezifischen Berufsberatung durchgeführt werden. Mit der Umsetzung des Aktionsprogramms ist im Jahr 2000 begonnen worden.